Ambulante Operationen

Was ist eine ambulante Operation?

Ambulante Operationen sind chirurgische Eingriffe ohne eine anschließende Übernachtung (Hospitalisation). Die jeweiligen chirurgischen Leistungen werden entweder in der Praxis oder im Krankenhaus erbracht. In der Regel erfolgen ambulante Operationen auf Überweisung eines niedergelassenen Arztes. Das Recht auf freie Arztauswahl gilt auch für ambulante Operationen.

Ziel ambulanter Operationen

Mit ambulanten Operationen kann erreicht werden, dass vollstationäre Krankenhausbehandlungen vermieden werden können, die vom Patienten meist unerwünscht und aus wirtschaftlicher Sicht teuer sind. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Erkrankung und der Patient das zulassen. Solche Behandlungen erfordern eine gute Zusammenarbeit von Krankenhaus und niedergelassenen Leistungserbringern (Ärzte, Physiotherapeuten).

Voraussetzungen für eine ambulante Operation

Für eine ambulante Operation sollten einige Kriterien erfüllt sein:

Minimales Risiko der Nachblutung

Minimales Risiko von Komplikationen der Atmung nach der OP

Keine spezielle Pflegebedürftigkeit nach dem Eingriff

Die Möglichkeit zur raschen Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff

Der Patient muss sich vor dem Eingriff auf jeden Fall in einem guten Allgemeinzustand befinden.

Die Operationsräume inklusive Aufwachraum und Kontrollmöglichkeiten müssen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, egal wo die ambulante Operation vorgenommen wird (Praxis oder Klinik). Ebenso muss entsprechend ausgebildetes OP- und Pflegepersonal vorhanden sein.

Quelle: https://www.chirurgie-portal.de/